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Abschaltung ARD schaltet Das Erste auf Eutelsat Hotbird ab

McFlyVirus

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Fokussierung via Satellit auf Astra
Die ARD wird die Verbreitung von Das Erste über das Eutelsat-Satellitensystem Hotbird (13° Ost) am 31. März einstellen.

Die Empfangbarkeit der Programme der ARD in Deutschland könne mittlerweile über die Satelliten von SES Astra vollständig gewährleistet werden, erklärte ein Sprecher von ARD Digital gegenüber TV DIGITAL. Eine zusätzliche Verbreitung über Eutelsat sei für das intendierte Sendegebiet des Ersten daher nicht mehr gerechtfertigt.

Zuschauer, die Das Erste außerhalb Deutschlands bisher über Eutelsat empfangen haben und die Astra-Satellitenposition 19,2° Ost nicht nutzen können, verweist der Sprecher auf den Livestream des Ersten im Internet. Zudem bestehe auf diesem Weg auch die Möglichkeit, auf die Mediathek des Ersten zuzugreifen. Programminhalte könnten so auch noch nachträglich - oder teilweise sogar bereits vor der TV-Ausstrahlung - abgerufen werden.

Über Hotbird wurden bislang vor allem Soldaten, Auswanderer, Urlauber und Hotels in Regionen versorgt, die via Astra nicht erreicht werden, zum Beispiel im Nahen Osten und in Nordafrika.

Im Juni 2010 hatte die ARD bereits die Hotbird-Verbreitung eingestellt, kehrte aber nach Kritik an der Entscheidung von Bundeswehr und Politikern wieder zurück - insbesondere, um die mehr als 5.000 in Afghanistan stationierten deutschen Soldaten in ihrem Einsatzgebiet am Hindukusch mit dem Programm des Ersten zu versorgen.

Die Hotbird-Verbreitung sorgte wegen der im Vergleich zu Astra größeren Reichweite immer wieder für Konflikte mit Rechteinhabern. So schalteten ARD und ZDF etwa während der Fußball-WM 2014 ihre Signale auf Hotbird ab, um einen Rechtsstreit mit beIN Sports zu vermeiden. Die Al-Jazeera-Tochter verbreitete die WM-Spiele exklusiv als Pay-TV-Angebot im Nahen Osten und in Nordafrika und befürchtete eine Entwertung ihrer Rechte, wenn die Zuschauer die Spiele kostenlos bei ARD und ZDF empfangen können.

Quelle: tvdigital
 

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