efe-forum

Registriere dich bitte hier im EFE-Forum, um kostenlosen Zugang zu allen Bereichen zu erhalten. Für Gäste sind einige Teile des Forum nicht sichtbar. Links sind teilweise nicht aktivierbar.

  • AX Mecool

Opticum AX Odin DVB-C Testbericht.

McFlyVirus

Moderator
Test mit der Durchschnittsnote Sehr gut (1,4)

InhaltSeit dem Wegfall der Grundverschlüsselung im Kabel steigt auch das Angebot an Kabelreceivern stetig. Wir haben mit dem Opticum AX-Odin DVBC-1 einen interessanten Testkandidaten gefunden. Lesen Sie hier, was der HDTV-Kabelreceiver zu bieten hat.

Was wurde getestet? Ein TV-Receiver wurde in Augenschein genommen. Das Produkt schnitt mit der Note 1,4 ab. Bild, Ton, Ausstattung, Verarbeitung und Bedienung dienten als Testkriterien.
Ergebnisse dieses Tests:

Opticum AX Odin DVB-C
1,4; Mittelklasse


Preis/Leistung: „sehr gut“„Wer seine TV-Programme über Kabelnetz bezieht und auch an Internet-basierenden Diensten interessiert ist, sollte sich den Opticum AX Odin DVBC-1 näher ansehen. Er bietet nicht nur SD- und HD-TV in sehr guter Bildqualität, sondern kann auch interaktive Dienste ins Wohnzimmer zaubern.“

Quelle: testberichte.de
 

McFlyVirus

Moderator
Was ist ein DVB-C Receiver?

Ein DVB-C Receiver dient dazu, digitale Signale aus dem Kabelnetz aufzubereiten und sie dann an einen Fernseher weiterzuleiten.
Ohne ein solches Gerät wäre der Empfang von Kabelfernsehen gar nicht möglich.

Ein DVB-C Receiver kann darüber hinaus aber auch noch weitere Aufgaben erledigen, beispielsweise das Hochrechnen des Bildes auf eine höhere Auflösung.
Viele Geräte sind außerdem dazu in der Lage, verschlüsselte Programme mithilfe der passenden Keycard zu entschlüsseln.

Heute gibt es DVB-C Receiver nicht nur als externe Geräte, sie sind in vielen Fernsehern auch bereits integriert. Allerdings erreichen solche Tuner nur in den seltensten Fällen die gleiche Qualität wie ein dediziertes Gerät.

Wie funktioniert ein DVB-C Receiver?

Ein DVB-C Receiver wird zunächst mit einem Kabelanschluss sowie einem Ausgabegerät verbunden. Bei Letzterem handelt es sich meist um einen Fernseher, es ist aber auch die Verbindung mit einem Computer möglich.

Die Daten an sich teilt der Receiver in Bildsignale und Tonsignale auf und leitet diese dann in ihrer endgültigen Form weiter. Je nach Modell kann dies per HDMI ebenfalls auf digitalem Wege geschehen.
DVB-C Receiver sind durch integrierte Wandler aber auch in der Lage, digitale Quellen in analoge Signale umzurechnen. Auf diese Weise ist es auch möglich, ältere Fernseher mit digitalen Programmen zu speisen.

Neben der Weiterleitung der Daten können DVB-C Receiver auch noch weitere Aufgaben übernehmen. Dazu gehört zum Beispiel das Upscaling von Programmen.
Der Receiver erhält dabei ein Bild in einer geringeren Auflösung, kann dies aber automatisch auf eine HD-Auflösung hochrechnen. Bei einem guten Scaler resultiert das in einem deutlich besseren und schärferen Bild.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Das analoge Kabelfernsehen wurde in Deutschland zwar noch nicht komplett abgeschaltet, dennoch bietet DVB-C zahlreiche Vorteile. Mit dem passenden Receiver entsteht ein deutlich besseres Bild.

Dank digitaler Technik ist ein Bildrauschen nicht mehr vorhanden und darüber hinaus fällt auch die Auflösung höher aus. Heutige Geräte unterstützen auch die Verarbeitung von Programmen in HD-Auflösung.
Der Zuschauer freut sich dabei über ein gestochen scharfes Bild mit viel mehr Details als bei einem Sender in SD. Zahlreiche öffentlich-rechtliche Sender bieten ihr Programm schon seit längerer Zeit in HD an.
Auch Privatsender wie RTL oder Pro Sieben sind in der höheren Auflösung verfügbar. Allerdings braucht es für diese Sender ein Abonnement beim Kabelnetzbetreiber.

DVB-C Receiver bieten aber noch mehr Vorteile als nur eine gesteigerte Bildqualität. Auch der Ton profitiert von der digitalen Übertragung. Nur damit ist es möglich, auch Raumklang von normalen Fernsehsendern zu transportieren.

Darüber hinaus bieten viele Receiver auch zusätzliche Funktionen an. Per Timeshift lässt sich beim Fernsehen etwa problemlos das Programm zurückspulen oder anhalten. Dadurch kann jeder das Programm genau dann genießen, wenn es gerade am besten passt.

Kleine Pausen, um auf die Toilette zu gehen oder sich etwas zu trinken zu holen, führen dann nicht mehr dazu, dass ein Zuschauer etwas verpasst.
Möglich ist der Einsatz von DVB-C Receivern überall, wo ein digitaler Kabelanschluss vorhanden ist. Dies ist heute in nahezu jedem Haushalt mit Kabelanschluss der Fall. Lediglich Nutzer ohne Kabel müssen sich nach Alternativen umsehen.

Dabei kommt vor allem DVB-S in Frage, welches auf die gleiche Technik setzt.

Dafür braucht es nicht nur eine Satellitenschüssel, sondern auch einen passenden Receiver. DVB-C und DVB-S sind nicht miteinander kompatibel.
Schließlich gibt es auch noch die Möglichkeit, digitale Programme über Antenne zu erhalten. Dafür ist keine neue Antenne nötig, sondern lediglich ein DVB-T Receiver. Auch dieser ist nicht mit den beiden anderen Technologien kompatibel.

Welche Übertragungsmethode die beste ist, lässt sich nicht ohne Weiteres beantworten. Wer über einen digitalen Kabelanschluss verfügt, freut sich bei DVB-C über die einfachste Methode, da außer dem Receiver keine zusätzlichen Geräte nötig sind und keine Kabel verlegt werden müssen.

Wer bereits sein Internet per Kabel bezieht, hat übrigens in jedem Fall einen digitalen Anschluss. Oft lassen sich hier auch Tarife kombinieren, wodurch Kunden besonders günstig an Inhalte in HD oder zusätzliche Angebote wie Video-on-demand kommen.

DVB-S ist für alle interessant, bei denen kein Kabelfernsehen verfügbar ist. Die Installation ist etwas aufwendiger, letztlich bietet es aber die gleichen Vorteile.
DVB-T ist für den Heimgebrauch nur wenig empfehlenswert. Hier fehlen zahlreiche Programme und für einen problemlosen Empfang sind zuweilen spezielle Richtantenne notwendig. Seine Stärken spielt DVB-T hingegen unterwegs aus, da es einen Fernsehempfang auch mit mobilen Geräten wie einem Smartphone ermöglicht.

Welche Arten von DVB-C Receivern gibt es?

DVB-C Receiver gibt es in einer breiten Auswahl, wobei die einzelnen Modelle sich in erster Linie durch ihre Ausstattung unterscheiden. Die einfachsten Geräte sind solche, die bereits in einem Fernseher integriert sind.

Sie ermöglichen den Empfang von digitalen Programmen und können zum Teil auch HD-Material verarbeiten.
Allerdings liegen sie qualitativ nur selten auf dem gleichen Level wie externe Geräte. Dies zeigt sich auch deutlich im DVB-C Receiver Test 2017.
Lediglich bei High-End Fernsehern machen integrierte Tuner in einigen Fällen einen zusätzlichen Receiver überflüssig.

Günstige Fernseher und Modelle aus der Mittelklasse profitieren aber in den meisten Fällen von einem zusätzlichen Gerät, vorausgesetzt, dieses verfügt über eine hohe Qualität.
Dedizierte DVB-C Receiver gibt es als Modelle mit oder ohne Support für HD. Heute können wir dabei nur noch Geräte mit HD empfehlen. Dieser Standard hat sich schon längst durchgesetzt und preislich sparen Kunden beim Kauf von Receivern ohne HD auch nichts mehr.

Interessant sind ältere Modelle lediglich, wenn diese auch an einem älteren Fernseher betrieben werden sollen. Nicht wenige DVB-C Receiver mit HD-Support bieten lediglich einen HDMI-Ausgang an, der sich nicht mit alten Röhrenfernsehern verbinden lässt.

Wer noch ein solches Gerät besitzt und in näherer Zukunft keine Neuanschaffung plant, benötigt deshalb einen DVB-C Receiver mit analogen Anschlüssen. Am verbreitetsten ist in diese Hinsicht Scart.
Einige DVB-C Receiver bieten zusätzliche Funktionen an. Dabei kann es sich zum Beispiel um einen Schacht für CI-Karten handeln. Darin findet ein Modul samt passender Keycard Platz, womit sich bei einem bestehenden Abonnement PayTV Kanäle von Sky und anderen Anbietern freischalten lassen.

Worauf muss ich beim Kauf eines DVB-C Receivers achten?

Am wichtigsten bei jedem DVB-C Receiver ist, dass er mit allen Geräten im eigenen Zuhause kompatibel ist. Dabei ist vor allem auf die passenden Anschlüsse zu achten.
Ein Receiver mit HDMI ist nur wenig sinnvoll, wenn dafür gar kein passender Fernseher vorhanden ist. Bevor Sie also die inneren Werte unter die Lupe nehmen, werfen Sie zu allererst einen Blick auf die vorhandenen Anschlüsse.

Wer einen kompatiblen DVB-C Receiver entdeckt hat, sollte zunächst auf offensichtliche Merkmale wie die Bild- und Tonqualität achten. Es handelt sich hierbei um das Herzstück eines jeden Receivers und zum Teil gibt es große Unterschiede zwischen einzelnen Modellen.

Ein HD-Logo alleine ist etwa noch kein Garant für Qualität. Selbst wenn ein DVB-C Receiver prinzipiell in der Lage ist, hochauflösende Quellen zu verarbeiten, so kann dennoch ein minderwertiges Ergebnis entstehen. Das ist vor allem bei schlechten Scalern oft der Fall.

Der Receiver rechnet dann niedrig aufgelöste Bilder auf die Auflösung des Fernsehers hoch, wobei unschöne Artefakte entstehen können. Auch Farbverläufe gelingen bei einigen Receivern nicht ganz optimal.
Informieren Sie sich deshalb vor dem Kauf über derartige Qualitäten. Einen guten Überblick liefert unser DVB-C Receiver Test 2017.

Ob ein Receiver über zusätzliche Funktionen verfügen soll, ist den eigenen Vorlieben überlassen. Wer einfach nur ganz normal fernsehen möchte, muss nicht zu viel Geld für einen voll ausgestatteten Receiver ausgeben. Eventuell soll vielleicht auch ein DVD-Rekorder angeschlossen werden.

Dieser kann sich dann um Aufgaben wie die Aufnahme des Programms kümmern, sodass der DVB-C Receiver eine solche Funktionalität nicht bieten muss. Die Ausstattung wäre im Receiver für das eigene Setup redundant.

Zuletzt lohnt es sich, auf den Preis eines DVB-Receivers zu achten. Wer verschiedene Geräte genau miteinander vergleicht, kann in den meisten viel Geld sparen. Es gibt für nahezu jeden Receiver eine gleichwertige Alternative zu einem günstigeren Preis.

Wir empfehlen deshalb, einen Kauf nicht vorschnell zu tätigen, sondern sich im Vorfeld über alle validen Optionen genau zu informieren. In unseren Produktberichten erhalten Sie die dazu nötigen Informationen in ausführlicher Form.

Quelle: expertentesten.de
 

Oben